Rathaus Metten - Eingangstür; Foto: MJ

16.02.2021
Gemeinderatssitzung vom 16.02.21 l- u.a. wurden etliche Bauanträge behandelt, einer ggf. mit juristischem Nachspiel.

Aller guten Dinge sind nicht immer drei.
In der Gemeinderatssitzung vom 16. Februar 2021 wurden einige Bauanträge bearbeitet – die meisten unproblematisch.
Zum dritten Mal wurde über den Antrag eines Grundstückseigentümers (lt. PNP vom 19.2.21 Siegfried Hacker aus Plattling) der Waldstraße 6 entschieden – erneut mit einer einstimmigen Ablehnung des Gemeinderates.
Dem Gemeinderat passen Art und Größe des geplanten Objektes nicht ins Ortsbild. Die massive und enge Bebauung führt nicht zu gesunden Wohnverhältnissen.

Ablehnung ohne Wirkung.
Nachdem der Gemeinderat das Projekt in früheren Sitzungen bereits zweimal aus oben genannten Gründen abgelehnt hatte, hat das Landratsamt das Projekt zwischenzeitlich allerdings schon als planungsrechtlich zulässig genehmigt, da die einschlägigen Vorschriften des Baugesetzbuches eingehalten wurden.
Somit wurden vorherige Entscheidungen des Marktes Metten ersetzt. 
Dem Markt Metten bliebe jetzt nur der Weg vor das Verwaltungsgericht. Da die Erfolgsaussichten sehr gering sind, wird dies wohl unterbleiben.
Mit der erneuten Ablehnung wollte der Gemeinderat zumindest ein Zeichen setzen, dass derart massive Objekte aus seiner Sicht zu großen Problemen, z.B. Parkplätze und Ortsgestaltung, führen.

Letztlich zeigt dieser Sachverhalt, dass es wohl dringend notwendig ist im Markt Metten einen Bebauungsplan zu erstellen.